Verband Deutsche Manufakturen startet Wettbewerb zum ‚Manufaktur-Produkt des Jahres 2021‘

17. April 2021, Neumarkt. Der Verband Deutsche Manufakturen startet den Wettbewerb zum ‚Manufaktur-Produkt des Jahres 2021‘. Ein Wettbewerb, bei dem es um die wichtigsten Neuheiten aus den deutschen Manufakturbetrieben geht, quer durch alle Branchen. Neu ist auch ein Kooperationspartner: Michael Schröder mit seiner Firma ‚Initiative Deutsche Manufakturen IDM Unternehmergesellschaft‘ sowie dessen strategischer Agentur Orca Affairs aus Berlin, die die Pressearbeit für den Wettbewerb übernimmt.

Die Wettbewerbsjury besteht diesmal vorrangig aus Designern, die teilweise in der Manufakturen-Branche gut bekannt sind: Sebastian Herkner, dessen ‚Bell Table‘ für ClassiCon in der Freiherr von Poschinger Glasmanufaktur gefertigt wird, der Typograf Erik Spiekermann, Judith Borowski (Design- und Marketingchefin der Uhrenmanufaktur Nomos), Lutz Dietzold (Geschäftsführer des ‚Rat für Formgebung‘) sowie Sandra Kreft vom Verlag Die Zeit und der Fernsehmoderatorin Anja Heyde.

Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2021, die Jury tagt im Juni – die Preisverleihung soll am 18. September 2021 im Rahmen einer Ausstellung und Gala an einem noch nicht bekanntgegebenen Ort in Berlin stattfinden. Die Teilnahmekosten sind 150 Euro zzgl. USt. wie in den Vorjahren; eine Pflicht zur Abnahme des Preisträger-Siegels besteht nicht.

Zum Wettbewerb und zum Einreichungsformular:

www.manufakturprodukt.de

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Der Katalog zur Kunst: ‚Das ManufakturenBlogPopArtProjekt‘ als Buch erschienen

13. April 2021, Bremen. Der Katalog zur Digital-Kunst: Für alle, die sich von Instagram fernhalten, erschienen jetzt 116 Bilder aus dem ‚Manufakturen-Blog-PopArt-Projekt‘ von Wigmar Bressel auf hochwertigem Kunstdruckpapier im Format 28 mal 21 Zentimeter als Buch – eine Hommage an die Manufakturen-Branche; und zugleich ein neuer Blick.

„Das Manufaktur-Produkt soll neu gedacht und wahrgenommen werden. Über den Farbwechsel, die Farbbearbeitung gelingt es, die Form zu abstrahieren und zu verfremden. Dies alles entwickelt sich aus dem subjektiven Empfinden des Verfremdenden und dessen Erfahrung mit dem Manufaktur-Produkt heraus“, schreibt Antje Katrin Hatzler in ihrem Essay, das statt eines Vorwortes dem Kunstkatalog vorangestellt wurde. Hatzler, selbst Kunstsammlerin, beobachtet das Projekt seit dem ersten Tag. Teilweise begleitete sie Bressel auch auf seinen Exkursions-Streifzügen in die Manufakturen-Welt.

Bressels Technik ist einfach zu beschreiben: Sie basiert auf – in der Regel – eigenen Fotos, die mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms farblich übersteigert, verschärft, verzerrt, im Bild vervielfältigt werden. Die Ergebnisse erinnern eher an Andy Warhols berühmte Elvis-Drucke, weniger an Roy Lichtensteins Comic-Extreme, die sich durch die übergroßen Rasterpunkte auszeichnen, um eine Einordnung zwischen den beiden berühmtesten PopArtlern des 20. Jahrhunderts zu versuchen.

Manufakturen-Blog: Buch-Cover 'Das Manufakturen-Blog-PopArt-Projekt' von Wigmar Bressel (Repro: Wigmar Bressel)

Buch-Cover ‚Das Manufakturen-Blog-PopArt-Projekt‘

Jedes Kunstwerk ist einzigartig – Bressels Bearbeitungen von Fotos von Arbeitstabletts aus der Schmuckmanufaktur Deumer oder Stoffproben der Hemdenmanufaktur Campe & Ohff sind es auch.

Hatzlers Fazit in ihrem Essay: „Auch der traditionell geprägte Betrachter und Kunde, wissend um den Preis, die Herstellung, das Prestige der Produkte, erhält eine Einladung, die ‚Dinge‘ noch einmal neu zu denken… Das macht den Unterschied! Sich lösen vom Gewohnten! Neu denken! Es ist der Versuch, den Bogen vom Begriff ‚Manufaktur‘ zum Begriff ‚Kunst‘ zu spannen. Und den inneren Wert des Manufaktur-Produkts noch einmal anders an die Oberfläche zu holen…

Die Verfremdung kann jedoch auch als Frage an die Manufakturen verstanden werden: Was sind, was können wir alles noch? Wo benötigt unsere Kreativität mehr Raum? Welche Chancen für Innovationen tun sich auf? Denn: Warum verstehen die Betrachter dieser Bilder die Innovationskraft oft besser, als die Manufakteure und ihre Mitarbeiter – also: die Manufaktur-Betriebe – selbst?“


Wigmar Bressel

Das Manufakturen-Blog-PopArt-Projekt

Das Buch zum Projekt auf Instagram: @manufakturenblogpopartprojekt
mit einem Essay von Antje Katrin Hatzler
Design und Layout: Julia Francesca Meuter

Verlag
Der Manufakturen-Blog

140 Seiten in Farbe
Softcover, kaschiert und mit Relieflack, Prägung

ISBN 978-3-9822763-0-4

EUR 29,80

zum Shop

Fotos: Wigmar Bressel

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