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Stefan Finks Taschenfüllfederhalter-Set „Spatz & Kiebitz“ ist „Manufaktur-Produkt des Jahres 2016“

28. Juni 2016, Bremen. Königsholz und Titan – das sind die Materialien, aus denen Stefan Fink seine neuesten Schreibgeräte baut. Benannt „Spatz“ und „Kiebitz“, sind diese Taschenfüllfederhalter mit nur zehn und nicht ganz zwölf Zentimetern Länge voll reisetaugliche Luxus-Schreibgeräte für den Gruß zwischendurch. Sie wurden in halb-anonymisierter schriftlicher Wahl von der Jury zum „Manufaktur-Produkt des Jahres 2016“ gewählt.

Die Jury hat beeindruckt: die exakte Verarbeitung zwischen Metall und Holz, das schöne Design, die angenehme Haptik – aber auch der Erfolg, den Stefan Fink sich im Laufe der Jahrzehnte erarbeitet hat, heute souverän mit einem Verkaufspreis um die 870 Euro  zwischen den besten Arbeiten von Montblanc, Faber-Castell und den wenigen anderen großen Marken steht, als anerkannter Tüftler aus dem – man denkt an die Gallier – Manufakturen-Dorf gegen die scheint’s übermächtigen, marketingstarken Millionen-Marken der Schreibwarenbranche, von deren Produkten niemand mehr erfährt, woher sie wirklich kommen.

Das südamerikanische Königsholz wurde zwölf Jahre von Stefan Fink persönlich gewendet und getrocknet, das Titan beim besten deutschen Zulieferer eingekauft. Perfekt funktional gezeichnet, ist zurückhaltend im Auftreten – wie bei gutem Design so oft, sieht alles ganz harmlos aus, schlicht, und vertraut. Liegt gut in der Hand, macht beim Schreiben Spaß – so soll es doch wohl sein!

Interessant ist, dass das Produkt in allen Kategorien (von Design über Innovation, Produktnutzen, Nachhaltigkeit, Qualität, Kulturelle Bedeutung bis zum Trend) in der Bewertung kräftig Punkte gesammelt hat, jedoch nie das Beste der jeweiligen Bewertungsgruppe war – aber in der Gesamtsumme die meisten Punkte bekam.

Auf den Plätzen (3. und 4. Platz jeweils punktgleiche Ergebnisse – daher geteilt):

(2.) Keramikbeschichtete Kupferbackform der Kupfermanufaktur Weyersberg, Starzach

(3.) Kochmesser „The Knife“ der Messerschmiede Güde, Solingen

(3.) Edition „Klangfarbe Weiß“ von Wendt & Kühn, Grünhainichen

(4.) Porzellanservice „Touché – La Mer“ der Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Fürstenberg

(4.) Lampe „White Moons 3×3“ von Licht im Raum Dinnebier, Düsseldorf

(5.) Bodenfliese „Wasserburger Seeton-Fliesen“ von Attenberger Bodenfliesen, St. Wolfgang

(6.) Messer „Exklusiv C90 Mooreiche“ von Nesmuk, Solingen

(7.) Cardigan „Mia Mai Sue“ der Strickmanufaktur Zella, Zella

(8.) Brillengestell „Flair 658“ der Flair Modellbrillen, Oelde

Sonderpreise (Gewinner in der jeweiligen Bewertungsgruppe)

Design: Edition „Klangfarbe Weiß“ von Wendt & Kühn, Grünhainichen

Innovation: Keramikbeschichtete Kupferbackform der Kupfermanufaktur Weyersberg, Starzach

Marketing: Kochmesser „The Knife“ der Messerschmiede Güde, Solingen

Beobachtung von Trends: Kaffeefilter-System „CupIn“ der Kafferösterei de Koffiemann, Lilienthal sowie Brillengestell „Flair 012“ der Flair Modellbrillen, Oelde (punktgleich)

Nachhaltigkeit: Bodenfliese „Wasserburger Seeton-Fliesen“ von Attenberger Bodenfliesen, St. Wolfgang

Liebling der Jury: Porzellanservice „Touché – La Mer“ der Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Fürstenberg

Jury 2016:

Ben Dibbern, Porzellanmanufaktur Dibbern

Andrej Kupetz, Rat für Formgebung – German Design Council

Pascal Johanssen, Deutsche Manufakturenstraße

David Pohle, Herausgeber von Sehnsucht Deutschland

Klaus-Peter Piontkowski, Herausgeber von Genuss Pur und Genuss Professional

Olaf Salié, Deutsche Standards und Mit-Herausgeber Deutscher Manufakturenführer

Bisherige Preisträger:

Induktions-Keramik-Kupferpfanne der Kupfermanufaktur Weyersberg (2014)

Doppelhorn Nr. 103 in f/b der Gebr. Alexander Musikinstrumentenfabrik (2015, Konsumgüter)

Gin Monkey 47 Distiller’s Cut (2015, Lebensmittel)

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Digitalisierung und Manufaktur – ein Gegensatz?

12. Mai 2016, Koblenz. Nein – denn die aktuelle Digitalisierung aller Lebensbereiche ist gerade für Manufakturen eine Chance! Aber warum?

Aktuell entwickeln sich Konsumenten durch das Internet immer mehr zu Prosumenten und greifen so auf unterschiedlichen Wegen in die Produktion und Kommunikation im Unternehmen ein.

Der Kunde von heute ist nun der wahre König. Bestens informiert, bereit zur Diskussion und vernetzt von Facebook bis Snap-Chat. Auch kleinere Unternehmen müssen nun lernen, sich den neuen Schnittstellen zu bedienen. Dabei stellen die Kommunikationsplattformen nur den Anfang dar. Internet-Konfiguratoren lassen schon heute den Kunden zum Designer werden. Dies funktioniert im Großen wie im Kleinen. Bekannt aus der Automobilindustrie, wo wir schon länger bis ins Detail entscheiden können, gibt es aktuell auch Neues aus der Welt der Manufakturen.

Julia Kasper von Holzgespür am vom Kunden designten Produkt

Julia Kasper von Holzgespür am vom Kunden designten Produkt

Den Anfang machte in Deutschland Julia Kasper von Holzgespuer.de. Aufgewachsen in handwerklicher Meisterleistung von Echtholzprodukten, hat sie die Chancen der Digitalisierung schnell erkannt. Holzgespür bietet handgefertigte Möbel aus heimischen Hölzern. Ihre Kunden wollen erlesenes Handwerk, einmalige Qualität und die Gewissheit, dass Material und Arbeitsleistung aus deutschen Landen stammt. Und eines mehr wollen die Kunden – den genau passenden Tisch für ihr Leben. Da lag es nahe, alle diese Anforderungen zu verbinden. Heute kann der Kunde über einen 3D-Konfigurator seine Möbel bis ins Detail gestalten. Jedoch kann Holzgespür mehr. Der Kunde erhält auf Wunsch eine reale Musterbox und kann zu Hause mit allen Sinnen Eiche gegen Rüster oder Nussbaum abwägen. Nicht genug: Ist das Material ausgewählt, erhält der Kunde ein Video vom aufgeschnittenen Baumstamm und kann dann entscheiden, ob Maserung und Astverlauf seinen Wünschen entsprechen. Wer gleich selbst gestalten möchte, dem bietet sich eine zweite Schnittstelle – der Wunschupload. Die eigene Idee hochgeladen, meldet sich die Unternehmerin sogleich per Chat zu Wort und gemeinsam entsteht das neue Produkt. Holzgespür zeigt so, wie Beratung und echte Kommunikation auch über das Internet gelingen kann.

Da war einmal das Klischee der verstaubten Manufaktur mit ihren rostigen Maschinen und Handwerkern. Doch so fertigen erfolgreiche Manufakturen schon lange nicht mehr. Das handwerkliche Expertenwissen der Meister gepaart mit der Präzision digitaler Fertigung lässt heute Produkte in atemberaubender Qualität und Langlebigkeit entstehen.

Die digitale Maschine – ob Fräser, Laser oder Roboter – bleibt ohne die Intelligenz des Meisters ein dummes Werkzeug. Handwerk, Gestaltung und digitales Engineering müssen heute zusammenspielen um bleibende Werte jenseits der Massenprodukte zu erzeugen.

Und so sehen wir von den Alpen bis zur See Manufakturen, die mit ihren technisch anspruchsvollen Produkten zur Weltmarke werden. Wie dies geht zeigen beispielsweise die Deutschen Werkstätten Hellerau. Nach der Wende und einer Traditionsgeschichte bis ins Jahr 1898 zurück, startete die Manufaktur mit präziser digitaler Fertigung und handwerklicher Meisterleistung ihr Wachstum. Projekte wie eine in England umgesetzte Bibliothek in freien Formen lassen staunen. Angelehnt an die Formensprache Antoni Gaudis überzeugt das Projekt mit einer einmaligen digitalen Fertigungskompetenz. Freigeschwungene Formen in Echtholz zu fertigen, heißt zuerst mit einer 3D-Modellierungssoftware virtuell erste Entwürfe zu gestalten. Stimmt der Entwurf, braucht es bei solchen extremen Formen schon eine komplexe 5-Achs-Fertigung, um der Produktion Herr zu werden. Über solche Projekte an der Spitze des Holzhandwerks haben sich die Werkstätten Hellerau nun bereits international einen exzellenten Ruf erarbeitet. Hochwertiges Handwerk gepaart mit digitaler Fertigung sind so Grundlage für den zukünftigen Erfolg der Manufaktur.

Umweltverträgliche und nachhaltige Produkte liegen im Trend. Sozial verantwortliche Beschaffung und Produktion werden immer gefragter. Die Transparenz, die das Internet hier erzeugt, ist das Gold der Manufakturen. Denn die Ansprüche an Nachhaltigkeit erfüllen Produkte echter Manufakturen schon seit jeher. Doch nun wird sichtbar, was oft verborgen war. Heute kommunizieren auch Manufakturen über Webseiten, Blogs und Social Media die Themen der Gesellschaft und ihrer Produkte. Und so findet der Käufer aus Hamburg nun endlich auch die Manufakturküche aus den Tiefen des Westerwaldes.

Die Möbelmanufaktur Tischlerei Sommer fertigt Küchen in einer Qualität, die ihres gleichen sucht. Die Fertigungskompetenz und ein internationales Netzwerk für einzigartige Materialien lassen wenig Raum nach oben. Ob Küchenblock aus Ibbenbürener Sandstein auf heimischem Apfel oder das Mobile Cooking Center zum Braten, Grillen und Servieren im Freien zeigen die Innovationskraft, gepaart mit Exklusivität. Aber was nützt das beste Produkt, wenn nicht auf gleichem Nivea digital kommuniziert wird. Der Kunde von heute sucht auch über das Smartphone nach Manufakturwaren und weiß sehr genau über Material und Verarbeitung bescheid. Dies erkannt, setzt die Manufaktur auf eine breite Kommunikationsstrategie. Die Webseite holt als Plattform die Kunden ab und verzaubert in Text und Bild für den nächsten Kauf. Social-Media-Aktivität und gekonnte Suchmaschinenoptimierung lassen das Unternehmen dort erscheinen, wo Manufakturen hingehören. Nach oben auf Seite eins. Auch hier bietet Digitalisierung unzählige Möglichkeiten für Manufakturen.

Klappt dann noch Lieferung und Service in der Excellence der Produkte, haben Manufakturen eine goldene Zukunft. Hier gilt es, die Geschäftsprozesse intelligent zu digitalisieren. Wer wartet heute schon gern auf das Angebot oder den Service? Also auf in die digitale Zukunft der Manufakturen.

Fotos: Tischlerei Sommer, Holzgespür

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ZEITmagazin kritisiert missbräuchliche Nutzung des Manufaktur-Begriffs durch Dienstleister – zu Recht

28. Februar 2016, Hamburg. Im letzten Heft des vergangenen Jahres (Nr. 51/2015) setzte sich das ZEITMAGAZIN unter dem Titel „Wie von Hand gemacht“ mit der missbräuchlichen Nutzung des Manufaktur-Begriffs durch Dienstleister und Handwerker auseinander. Obwohl die Kritik von Matthias Stolz schon am 6. Januar 2016 erschien, will ich sie nachreichen, da sie lesenswert ist und im Gegensatz zum Versuch der FAZ (siehe Manufakturen-Blog vom 5. Februar 2016, auch im „Marktplatz“) den Finger an der richtigen Stelle in die Wunde legt:

„Warum heißen so viele Firmen Manufakturen?“ fragt Stolz ganz zu Recht und präsentiert eine kleine Auswahl der Unsinnigkeiten: „Manufaktur für Ihr Vermögen“, „Manufaktur für Erlebnismarketing Dresden“, „Manufaktur für Beziehungsgestaltung“, „Manufaktur für Apps und Web“ und immer so weiter und so fort – ein Grusel-Kabinett der Dämlichkeiten.

Sein ironisches Fazit: „Apps etwa, die noch von Hand gemacht werden, so wie vor 300 Jahren, haben in diesen Zeiten etwas ungemein Beruhigendes.“

Matthias Stolz erinnert auch an den Begriff „Werkstatt“ und dessen „kreativen“ Einsatz, der vor einigen Jahrzehnten plötzlich und schwemmeartig auftrat und mutmaßt: „Ein Vorgänger der Manufakturen waren die Werkstätten, vor allem kulturelle Einrichtungen nannten sich einst so (Tanz-, Kino-, Theaterwerkstatt), vermutlich, um der Kunst etwas Bodenständiges abzugewinnen. Heute wird dagegen der umgekehrte Versuch unternommen, aus etwas halbwegs Bodenständigem (Büroarbeit am Computer) etwas Kunstfertiges zu machen.“


Der Manufaktur-Begriff macht für Dienstleister überhaupt keinen Sinn. „Manufaktur“ ist immer mit der Herstellung von realen Dingen verknüpft. Diese werden auch nicht am Computerbildschirm erzeugt, sondern in einer Kombination aus Handarbeit und Maschinenkraft. Die Serie ist eine Grundvoraussetzung, um sich vom Dienstleister abzuheben, eine andere ist das arbeitsteilige Zusammenarbeiten von unterschiedlichen Gewerken (z. B. von Werkzeugmachern mit Stahlgraveuren, Schleifern und Polierern, Ziseleuren und Galvaniseuren – in der Erwartung des Endverbrauchers alle unter einem Dach, also in einer Firma gemeinsam beschäftigt). Der gemeine Tischler ist eben keine Manufaktur; in der Regel ist er noch nicht einmal ein Kunsthandwerker – sondern ein Handwerker, weshalb er ja auch in der Handwerkskammer Mitglied ist.

Etwas Anderes ist dagegen die Möbelmanufaktur (die in der Regel Mitglied der Industrie- und Handelskammer sein wird): mit ihren Möbel-Serien, mit der Zusammenarbeit von Tischlern, Lackierern, Designern, Kauf- und Marketingleuten – und dem Handel als wichtigem Verbündeten. Man kann sich auch merken: Ohne Produktion für den Handel in der Regel keine Manufaktur, sondern Dienstleistung. Denn der Handel verkauft heute zwar notgedrungen auch Dienstleistung mit – aber eben vor allem doch Produkte.

Der Manufaktur-Begriff ist auf der Homepage des Verbandes Deutsche Manufakturen e. V. definiert.

Foto: ZEITmagazinOnline

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Frankfurter Allgemeine reiht „Manufaktur“ unter ihre Unworte des Jahres 2016

5. Februar 2016, Frankfurt am Main. Erst hüh, nun hott. Im Sommer des Jahres 2010 machte die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit einer mehr als zwanzigteiligen Serie unter der Verantwortung der Redakteurin Julia Löhr über das Erstarken der Manufakturen auf sich aufmerksam („Deutsche Manufakturen“), berichtete sogar im ersten Teil von der Gründung des Verbandes Deutsche Manufakturen e. V. in Bremen. Jetzt die 180-Grad-Wende: Löhrs Kollegin Karin Truscheit schreibt am 2. Januar 2016, warum „Manufaktur“ nun in der FAZ zum Unwort erklärt wird: „Das Wort Manufaktur wird inflationär gebraucht.“

Auf 34 Zeilen regt sich die Autorin darüber auf, dass der Preis für das Eis aus der fälschlicherweise sich selbst „Eismanufaktur“ nennenden Eisdiele „um die Ecke“ aus ihrer Sicht „reine Willkür“ sei – Erdbeereis sogar 50 Cent teurer als Mango. Donnerwetter! Und das nur, weil Erdbeereis aus natürlichen Zutaten nunmal teurer herzustellen ist, als Mangoeis?

Harje Kaemena, Geschäftsführer des Bio-Eis-Pioniers „Snuten Lekker“ aus dem Bremer Blockland: „Bio-Erdbeeren kommen bei uns aus Deutschland. Die werden einzeln gepflückt. Das kostet. Mangos kommen auch als Bio-Ware schon püriert aus Billiglohn-Ländern. Das macht die Mango im Eis viel billiger, als die Erdbeere im Eis. Das führt zu Preisunterschieden.“

Und so könnte man die FAZ immer weiter widerlegen: bei den kritisierten Hemden-Manufakturen (da gibt es ja nun mal nur „Campe & Ohff“ aus Lauterbach und „Müller“ aus Hof), bei den angeblichen Pfeifen-Manufakturen (da gibt es nur eine, nämlich „Vauen“ aus Nürnberg) – diese tragen die Bezeichnung mit Fug und Recht.

Nee, da springt die FAZ verdammt kurz, ehrlichgesagt: enttäuschend zu kurz.

Die missbräuchliche Nutzung des Manufaktur-Begriffs durch Kunsthandwerker, Handwerker, Dienstleister und Hobby-Enthusiasten darf ja durchaus als Verbrauchertäuschung angeprangert werden. Aber auch nur dafür. Denn ansonsten beschreibt der Begriff ‚Manufaktur‘ eine Produktionsform – neutral und sinnvoll wie ‚Handwerk‘ oder ‚Industrie‘. Für die Einordnung bedarf es immer der Bildung und Recherche des Journalisten, der ja die Verantwortung dafür trägt, was er im Einzelfall so schreibt. Letzten Endes adeln Journalisten  auch häufig den Handwerker fahrlässig zur Manufaktur.

Frau Truscheit ist mir ansonsten unbekannt, über ihren Rechercheaufwand für ihren kleinen Beitrag kann ich nichts sagen. Sagen kann ich aber: Ihr Text passt nicht zu ihrer Anklage, der Überschrift. Da ihre Beispiele diese nicht belegen und schon gar nicht stützen.

Als wäre die Zeitung ihr privater Blog, stützt sie die Unwort-Anklage leider vor allem nur mit ihrer ganz persönlichen Meinung und stützt darauf auch ihre ganz persönliche Hoffnung – original Truscheit: „Gut, im Sinne von ‚herausragend‘ sind auf jeden Fall immer die Preise in den Manufakturen. Und manchmal passt auch die Qualität zum Preis. Wenn das nicht so ist, kann man nur hoffen, dass sich die Geschichte wiederholt und die Manufaktur bald wieder von der Fabrik abgelöst wird.“

Wie gut, dass auch die FAZ von gestern so gut zum Fischeinwickeln ist – oder im Altpapier landet. Schade, FAZ – echt underperformt.

Foto: Wigmar Bressel

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