Manufakturen-Blog: Handmade Worldtour (Foto: Direktorenhaus)

Pascal Johanssen: „Die Worldtour bekommt eine zusätzliche Ausstellung in Berlin“

5. Februar 2016, Berlin. Eines der größten derzeit laufenden Projekte in der deutschen Manufakturenwelt ist die „Worldtour Handmade in Germany“: 150 Manufakturen, Kunsthandwerker und Designer haben vor zwei Jahren wichtige Produkte auf eine Ausstellungsreise rund um den Globus geschickt – sie wurden bisher in Ausstellungshäusern und Designmuseen von Sankt Petersburg bis Shanghai gezeigt. Mit großem Erfolg: Tausende Besucher haben sich an jedem Standort mit deutschem Design und den Produkten auseinandergesetzt. In diesem Jahr eröffnen die Ausstellungen in Zhengzhou, Katar und Macao. Die Macher der Ausstellung sind Pascal Johanssen und Katja Kleiss vom Direktorenhaus in Berlin.

Pascal JohanssenJetzt kommt die Überraschung: Parallel zur Tour soll eine Zweitausstellung am 8. September 2016 in Berlin eröffnen. Pascal Johanssen: „Wir hatten das Gefühl, dass die Worldtour eine Basis braucht. Außerdem gibt es viele Besucher, die die ursprüngliche Ausstellung im Direktorenhaus im Jahr 2012 gesehen haben – und sich fragen, was ist eigentlich daraus geworden? Das Interesse ist unheimlich groß; aber die wenigstens Interessenten reisen nach China, um sich dort die Produkte aus deutschen Manufakturen anzusehen. Es wird von ihnen erwartet, dass sich deutsche Manufakturen auch irgendwo in Deutschland präsentieren.“

Das heißt natürlich auch: Eine zweite Ausstellung muss bestückt und aufgebaut werden. Johanssen: „Das ist richtig. Wir können die Ausstellung nicht einfach so von der anderen Seite der Erde zwischendurch zurückholen. Die Aussteller müssen also eine zweite Ausrüstung für diese Ausstellung vornehmen. Dafür wird sie die Aussteller jedoch auch nichts darüber hinaus kosten. Wir machen das als Zugabe.“

Und können sich weitere interessierte Aussteller in die Berliner Ausstellung ‚einkaufen‘? Pascal Johanssen: „Nein, das wird exklusiv für die Teilnehmer der Worldtour sein. Wir werden unsere Ausstellungsflächen im Direktorenhaus auf weitere Gebäudeteile ausweiten, damit wir für alle genügend Platz haben.“

Geplant ist zur Ausstellungseröffnung in Berlin auch ein Workshop zum Thema China, denn die Direktorenhaus-Mannschaft will ihre Erfahrungen gerne weitergeben. Johanssen: „China ist ein riesiger Markt. Aber kaum ein kleiner deutscher Mittelständler ist da – denn es ist ehrlich gesagt auch kompliziert, dorthin zu kommen. Wir wollen berichten, wie das gehen kann, haben ja auch einen chinesischen Webshop in Vorbereitung.“

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Fotos und Video von der Ausstellung in Shanghai: Direktorenhaus

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