Manufakturen-Blog: Bremer Bank wird Manufactum (Foto: Manufactum)

Manufactum eröffnet 9. Haus im Herbst 2016 in Bremen

9. Februar 2016, Berlin. Sie kennen ja das Sprichwort von dem guten Ding – und der guten Weile. Manufactum (Katalog-Auflage der Otto-Konzerntochter: rund eine Million), wichtiger Wiederbeleber und Hoffnungsspender für die deutsche Manufakturen-Branche seit dem Jahr 1985, plant sein neuntes Warenhaus. Es soll im Herbst 2016 in Bremen eröffnen. Nach etwa zehn Jahren Standort-Überlegungen ist es so weit, in guter 1b-Lage, wie es Standortpolitik des Unternehmens ist: am Domshof im repräsentativen Spät-Gründerzeit-Palast (erbaut 1902-04) der früheren Bremer Bank, zeitweise genutzt von der Bremer Börse, vis à vis zum Eingang des Rathauses.

1000 Quadratmeter groß soll Manufactums Fläche werden, die gesamte ehemalige Schalterhalle füllen und fast das gesamte Sortiment präsentieren – versprochen wird den Bremern: „Bürobedarf, Uhren und Wettermeßtechnik, Leuchten und Lampen, Möbel und Heimtextilien, Badausstattung und Körperpflegeprodukte, Bekleidung, Schuhe, Lederwaren und Taschen, Küchenausstattung und Lebensmittel, Herde und Öfen, Werkzeug für die Hausarbeit, Gartenwerkzeug und -ausstattung sowie Sportartikel und Spielwaren.“

Hinzu kommt das „Brot-&-Butter“-Konzept, die Lebensmittelversion von Manufactum. „Brot & Butter“ bedeutet laut Unternehmens-Homepage: „Dort finden Sie frische Lebensmittel aus traditioneller Herstellung, unverfälscht im Geschmack und regional und jahreszeitlich geprägt – darunter Milchprodukte und Käse sowie Wurst- und Fleischwaren von tiergerecht gehaltenen, zumeist altbewährten Nutztierrassen. Im Steinofen der eigenen Backstube wird täglich Brot gebacken. Im Bistro gibt es Frühstück, die Küche bietet zudem kalte und warme Mittagsgerichte, zubereitet mit Produkten von brot&butter und Manufactum. Zum Kaffee stehen selbstgebackene Kuchen zur Wahl.“

Diese Attraktion ist vielleicht auch nötig. Die Ostseite des Domshofes und der Eingang zum neuen Manufactum liegt zwar auf dem Weg zu Bremens wichtigem Innenstadt-Parkhaus Violenstraße – aber der Domshof ist auch verdammt breit, des Öfteren außerdem durch den Frischemarkt schlecht zu sehen. Insofern bedarf es eines guten zusätzlichen Magneten, der täglich Besucher von den überdachten Innenstadt-Passagen über den Platz auf die andere Seite zieht. Und das kann ein Bistro und „Brot & Butter“ sein. Ich drücke dafür die Daumen.

Fotos: Manufactum

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