Einträge von Wigmar Bressel

Die Freiherr von Poschinger Glasmanufaktur feiert ihr 450jähriges Bestehen

Frauenau. Welch ein Jubiläum! Ein Familienbetrieb, der 450 Jahre nach seiner Gründung immer noch von der Gründerfamilie betrieben wird – in 15. Generation! Niederbayerns IHK-Präsident Thomas Leebmann verlieh im Rahmen des 10. Zukunftsforums Deutsche Manufakturen die große Ehrenurkunde an Benedikt Freiherr Poschinger von Frauenau, der und dessen Vorfahren mit ihren Familien seit solch langer Zeit ihre Glashütte im Bayerischen Wald in Frauenau und Umgebung betreiben. Leebmann: „Poschinger ist ein Qualitätsbotschafter für den Bayerischen Wald!“

RTL Nord zu Gast bei BR Birgitta Rust – Piekfeine Brände

RTL Nord zu Besuch in norddeutschen Manufakturen… Da darf die Frontfrau der Brenner-Szene – Birgitta Schulze van Loon – natürlich nicht fehlen. Die frühere Spezialistin in der Finanzbranche nutzte die Wirtschaftskrise im Jahr 2009, akzeptierte ein Abfindung – und erlernte das Obstbrennen in Franken. Seit dem Jahr 2012 produziert sie unter ihrem früheren Namen BR Birgitta Rust – Piekfeine Brände mit ihrem Team in Bremen mehr als 40 verschiedene Brände für den Handel.

Neuer Inhaber, neuer Geschäftsführer, neues Image – Brillenhersteller Flair erfindet sich selbst neu

Oelde. Die exklusive Einladung von Flair – der ‚Manufaktur des Jahres 2017‘ – kam überraschend; ob ich nicht kurzfristig Zeit zu einer Reise ins Westfälische hätte… Es gäbe Neuigkeiten, die man via Manufakturen-Blog gerne der Manufakturen-Szene mitteilen würde. Man sei zu beinahe jedem Termin bereit. Als mich Flairs Fahrer vor der Hauptverwaltung absetzte, deutete er auf den großen gläsernen Besprechungsraum und sagte: „Der da mit dem Rücken zum Fenster sitzt, das ist Herr Beck.“ Wenn man weiß, dass Flair eigentlich ‚nur‘ eine Marke ist und Deutschlands berühmter Edel-Brillenhersteller korrekt ‚Dr. Eugen Beck GmbH & Co. KG‘ heißt, dann ahnt man, was dort gelaufen sein könnte.

Die Manufakturen-Trends der ‚Ambiente 2018‘: Designer, Namen, Lebensgefühl

Frankfurt am Main. Peter Raacke ist wieder da – und Mark Braun allerorten in der Manufakturen-Branche unterwegs. Das ist eine Möglichkeit, den Rückblick auf die ‚Ambiente 2018‘ zu beginnen… Manufakturen und Designer – auch kleine Unternehmen nutzen die Ideen bekannter Produktentwerfer. Nehmen das Geld in die Hand, und lassen sich neue Dinge kreieren, die ihnen auf dem schnellebigen Markt der Konsumgüter ein Standing verschaffen sollen. Das Produkt soll perfekt sein – und vom eigenen Betrieb in Deutschland gefertigt. Manchmal wird auch ‚nur‘ der große Name eingekauft und genutzt oder ein Lebensgefühl entworfen und gezeigt – Händler und Kunden wollen Geschichten, das ist nun einmal so.

Schramm übernimmt interlübke

Winnweiler. Diese Nachricht ist eine Schlagzeile: Die Schramm Werkstätten aus Winnweiler, der von der Familie Schramm über drei Generationen aufgebaute und für seine Federkern-Betten bekannte Spezialist rund ums perfekte Schlafen, kauft den genauso berühmten, jedoch viel breiter aufgestellten Möbelhersteller interlübke aus Rheda-Wiedenbrück.
„Am Montag haben wir noch bis tief in die Nacht beim Notar gesessen und formuliert und verhandelt“, sagt ein sichtlich zufriedener Philipp Schramm. Dann war die sicherlich größte Manufakturen-Übernahme des Jahres unterschrieben.

Luka Lübke als „Food Hero“ mit Cover des Slow-Food-Magazins geehrt

Bremen. Sie ist die Köchin, die mit einem Fernseh-Team von Radio Bremen herumzieht und an unbekannten Türen klingelt, in fremde Kühlschränke schaut – und mit den vorgefundenen Zutaten in den fremden Küchen spontanes Kochen veranstaltet: Luka Lübke wurde jetzt vom Slow-Food-Magazin für ihr Tun und ihre Verdienste rund ums nachhaltige Essen mit einem Cover-Foto geehrt.

Unterstützung der Rettungsaktion für die Höchster Porzellanmanufaktur durch Stadt und Land läuft

Frankfurt. Die schlechte Nachricht kam mit einem Anruf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 22. Januar – wie „der Verband Deutsche Manufakturen die Insolvenz der Höchster Porzellanmanufaktur“ kommentiert. Die gute Nachricht: Stadt Frankfurt und Land Hessen sind sich ihrer Verantwortung inzwischen bewusst, sind für den Erhalt ‚ihrer‘ Porzellanmanufaktur aktiv geworden. Gesucht wird jedoch noch ein strategischer Partner für die Manufaktur, der der langjährigen früheren ‚Abteilung‘ des Chemieriesen Hoechst und der Dresdner Bank, Marktzugänge außerhalb des deutschen Einzelhandels und B2B-Geschäfts ebnet…

Matthias Philipp von der Handmade-Worldtour: „Förderprogramme und finanzielle Zuschüsse für Manufakturen weiter ausbauen“

Berlin. Die Handmade-Worldtour des Berliner Direktorenhauses ist das ehrgeizigste Projekt in der Manufakturen-Branche. 180 Manufakturen und Designbüros sind seit dem Jahr 2015 gemeinsam rund um den Erdball mit einer großen Produkt- und Leistungsschau unterwegs. Start war in St. Petersburg – in den Jahren 2016 und 2017 war sie quer durch China unterwegs. In 2018 erfolgt der Wechsel in die USA. Gerade erschien der ‚Rundbrief‘ zum Jahresende 2017 für die Teilnehmer – Projektleiter Matthias Philipp berichtet von den Stationen, kündigt eine ständige Handmade-Vertretung in Peking sowie Bemühungen um Fördermittel für Manufakturen an…

Ute Czeschka über die ‚Sächsische Weihnacht‘: „Inzwischen steht die Veranstaltung für viele Besucher fest im Kalender“

Meißen. Ute Czeschka, Jahrgang 1969, ist in der Manufakturen-Szene bekannt wie der sogenannte „Bunte Hund“: Agentur für Manufaktur-Marketing, Buch-Initiatorin von ‚Die feine sächsische Art – Manufakturen in Sachsen‘, Gründerin des Online-Portals Manufakturhaus.com (ausgezeichnet als besonderer Ort 2014/15 von ‚Deutschland – Land der Ideen‘), ständiges Jury-Mitglied beim Wettbewerb zum ‚Manufaktur-Produkt des Jahres‘ des Verbandes Deutsche Manufakturen…

Vor zehn Jahren entwickelte sie auch noch die Idee zur ‚Sächsischen Weihnacht‘, einer Weihnachtsverkaufsausstellung für in Sachsen gefertigte hervorragende Dinge aus Manufakturen und Handwerk.